Pfarrversammlung
24.02.2007

“Eine lebendige Pfarrgemeinde entsteht nur da, wo jede und jeder seine Fähigkeiten einbringt.” Ludwig Herrmann ging bei der Pfarrversammlung am Samstagabend im Pfarrheim weiter, als er von einer vorbildlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit sprach und sowohl allen Verantwortlichen mit Pfarrer Antony Soosai an der Spitze als auch allen ehrenamtlich Tätigen Dank sagte.

Der Sprecher des Pfarrgemeinderats hatte viel zu berichten. Sein Rückblick beinhaltete unter anderem die Wahlen des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung, die Gemeindemission Ende April bis Anfang Mai, der Besuch des vor kurzem verstorbenen Bischofs Dr. Leon A. Tharmaraj aus Indien, die Visitation durch Regionaldekan Gerhard Pausch, die Verabschiedung von Ministranten und die Teilnahme am Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. auf dem Islinger Feld in Regensburg.

Mit der Errichtung des Vordachs am Pfarrheim und Nachbesserungen am Glockenturm der Pfarrkirche hat die Pfarrei 2006 weitere Maßnahme abgeschlossen. Kirchenpfleger Josef Meckl sprach auch von einer gelungenen Gestaltung des Altarraums und informierte über den Einbau einer neuen Heizungsanlage für die Kindertagesstätte und das Schwersternheim. “Dadurch können wir Energie einsparen.”

In Bezug auf das Bayerische Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz ließ Meckl wissen, dass die Förderung nicht mehr pro Kind, sondern nach Buchungszeit erfolge. “Es werden Kinder von zwei bis zehn Jahren aufgenommen”, sagte er, wobei er auch auf die Hausaufgaben-Betreuung am Nachmittag für die Kinder der ersten bis vierten Klasse einging. Dabei betonte er, dass es nur um Betreuung gehe, jedoch keine Verantwortung übernommen werden könne.

Seinen Worten zufolge besuchen derzeit 38 Mädchen und Buben die Kindertagesstätte. “Dazu kommen neun Schulkinder am Nachmittag.” Für dieses Jahr kündigte Meckl einen neuen Anstrich für das Schwesternheim und die Überprüfung der Hauskläranlagen der kirchlichen Gebäude an.

“Neukirchen ist meine zweite Heimat geworden”, unterstrich Pfarrer Antony Soosai seine Liebe zur Oberpfalz. Für den Geistlichen war 2006 wieder ein “aktives und erfolgreiches Jahr”. Dafür hätten mehr als 120 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gesorgt. Soosai freute sich deshalb, dass durch das Engagement aller eine lebendige Pfarrgemeinde entstehe und sagte dafür ein herzliches “Vergelt’s Gott!”.

Trotzdem gibt es noch etwas zu tun. Ein Wunsch des Pfarrers ist der Aufbau eines “Arbeitskreises Jugend”. Dazu sollen Aktionen der Arbeitskreise “Ministranten” und “Kinder” kommen.

Zum “Sommermärchen” (Fußball-WM) und “Wintermärchen” (Handball-WM) sowie zu den Erfolgen der Wintersportler kommt für Johann Maurer nun das “Pfarrmärchen”. Der Bürgermeister anerkannte die Leistungen der Pfarrgemeinde, die bestens “in Schuss” sei. “Hier sind Leute am Werk, die ihr Handwerk verstehen.” Maurer wies noch auf die Aktion “Hilfe für Louis und andere”, die damit verbundene Typisierung am kommenden Sonntag in Pleystein und auf das Benefizkonzert des Georgenberger Männergesangvereins am 23. März im Pfarrheim hin.

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft standen mit Johann Lang und Hans Völkl zweite verdiente Kirchenmänner. Lang war 24 Jahre Mitglied der Kirchenverwaltung gewesen und hatte zwölf Jahre als Kirchenpfleger gewirkt. Sechs Jahre war Völkl in diesem Gremium vertreten gewesen. Mit Urkunden, Blumen und Erinnerungsgeschenken verabschiedeten Pfarrer Antony Soosai und Kirchenpfleger Josef Meckl das “Duo” und würdigten deren Leistungen um die Pfarrgemeinde.

Werbung für den neuen Kinderchor machte Thomas Haider, als er zu den Proben am Freitag nach der Schülermesse einlud. “Wir betreiben elementare Stimmbildung”, unterstrich er und kündigte als “Premiere” den Auftritt beim Benefizkonzert am 23. März an.