Jahreshauptversammlung der Fördergemeinschaft "Dorfkapelle Sankt Georg"
10.03.2007

Die Fördergemeinschaft “Dorfkapelle Sankt Georg” hat ein Jahr mit einem grandiosen “Highlight” hinter sich. “Den Besuch von Altbischof Manfred Müller werden wir nicht vergessen”, blickte Johann Ermer bei der Jahreshauptversammlung am Samstag im Vereinslokal “Zum Ritter Sankt Georg” auf das zehnjährige Weihejubiläum des kleinen Gotteshauses im August zurück.

Der Vorsitzende sprach dabei von einer vorbildlichen Zusammenarbeit und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. Das galt vor allem für den Vereinswirt Reinhold Völkl. “Er hat uns großartig unterstützt” anerkannte Ermer.

Beim Totengedenken erinnerte er vor allem an die 2006 verstorbene Rosa Reber. “Sie war Gründungsmitglied und Mitstifterin des Kreuzwegs in der Kapelle”, würdigte er die Verdienste Rebers. Als “Erfolg über die Gemeindegrenzen hinaus” bezeichnete Schriftführer Reinhold Schultes das Weihejubiläum und sprach von einem absoluten Höhepunkt. Dank zollte er Pfarrer Antony Soosai für die regelmäßigen Gottesdienste in der Kapelle, wobei er appellierte, diese weiter eifrig zu besuchen.

Laut Ermer, dessen Engagement Schultes herausgestellt hatte, war 2006 auch die Feier des Patroziniums ein Erfolg für den Verein, der sich unter anderem am Jubiläum “775 Jahre erstmalige urkundliche Erwähnung von Wirsberg” in der Georgenberger Partnergemeinde beteiligt hatte. “Herbert Wittmann hat zehn Gebetbücher gestiftet”, freute sich der Vorsitzende, der die laufenden Ausgaben im Jahr (Ewiges Licht, Strom, Wasser, Versicherungen) auf rund 1200 Euro bezifferte.

Einen weiteren Dank zollte er Martin Scheibl, Bernhard Schaller und Willibald Schaller für die Aufstellung des Christbaums, ferner für die Installierung der Dachrinnen-Heizung mit automatischer Schaltung zur Senkung der Stromkosten. Für das Auf- und Zusperren der Kapelle war bis vor kurzem Emma Schaller zuständig gewesen. Bei ihr bedankte sich Ermer für den gewissenhaften und zuverlässigen Dienst und informierte, dass die Mesnerin Elvira Röhrig diese Aufgabe übernommen habe.

Beifall erhielt auch Schatzmeister Reinhard Zimmermann, dem die Prüfer Martin Scheibl und Reinhold Völkl bescheinigten, vorbildlich gewirtschaftet zu haben. Für Bürgermeister Johann Maurer leistet die Fördergemeinschaft unbezahlbare Arbeit für die Allgemeinheit. Das Gemeindeoberhaupt sagte deshalb gerne die Unterstützung durch die Kommune zu.

Voll im Gange sind nach den Worten Ermers bereits die Vorbereitungen für das Patrozinium am 29. April um 9.30 Uhr. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten bezeichnete er dabei die Pferdesegnung. “In diesem Jahr wird die Brunnenanlage vor der Kapelle errichtet”, kündigte er an. Da es keinen Zuschuss im Rahmen der Dorferneuerung für die Maßnahme gebe, sei ein so genannter “Findling” die Grundlage für den Brunnen.