80. Geburtstag von Pater László Szilas
10.09.2007

Der erste Besuch in Neukirchen zu St. Christoph im Jahr 1972 hatte bei Pater László Szilas derartig hohe und nachhaltige Eindrücke hinterlassen, dass es für ihn beschlossene Sache war: “Dorthin komme ich gerne wieder.” Und fast immer wenn der bereits verstorbene Bischöflich Geistliche Rat Willibald Männer sowie Franz Kobold und Antony Soosai ausgespannt haben, ist der Jesuitenpater von Rom aus angereist. Am 10. September hat der beliebte Seelsorger seinen 80. Geburtstag gefeiert. “Er ist einer von uns geworden”, unterstrich Pfarrer Antony Soosai bei der Verabschiedung des beliebten Geistlichen am 22. Juli dieses Jahres. Für Szilas soll es nämlich der letzte Besuch in seiner “dritten Heimat” gewesen sein. Der aus Tatabánya in Ungarn stammende Pater kann auf eine eindrucksvolle Karriere zurückblicken. Er studierte neben Philosophie und Theologie auch Kirchengeschichte und erwarb sich unter anderem als langjähriger Direktor des “Historischen Instituts der Gesellschaft Jesu”, als Dozent an der Päpstlichen Universität “Gregoriana” und als Direktor und Herausgeber der Zeitschrift “Archivum Historicum Societatis Iesu” einen ausgezeichneten Ruf. In der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph hat Szilas zahlreiche Freundschaften geschlossen.